
Samira Johmann-Connell
Geschäftsführerin
Die schwere Metalltür gleitet mit einem sanften Schwung zur Seite, als Samira Johmann-Connell die Produktionshalle betritt. Das gleichmäßiges Poltern der metallverarbeitenden Maschinen erfüllt die Luft.
Samiras Blick schweift durch die Hallen, die für sie seit jeher ein zweites Zuhause sind. Der Geruch von frischem Metall und Öl weckt Erinnerungen an unzählige Stunden, die sie hier verbracht hat.
Mit einem Lächeln taucht sie ein in den Rhythmus ihres metallverarbeitenden Familienbetriebs.
Ursprünglich war das mal anders geplant. Die Zusage für ein Studium der Medizin hatte Samira schon in der Tasche. Ärztin war genau das, was sie immer werden wollte.

Doch da gab es noch diese andere Sache. Das Familienunternehmen, geführt von Vater und Onkel. Schon als Kind war sie mitten im Geschehen, half im Betrieb mit und lernte die Abläufe aus nächster Nähe kennen.
»Es hat mich schon immer interessiert, was der Papa so macht«, erzählt sie rückblickend.
Und dann kam dieser Moment, in dem Samira auf ihr Bauchgefühl hörte. Statt für das Skalpell entschied sie sich für den Schraubenschlüssel.
Eine spontane Entscheidung? Keineswegs. Denn der Gedanke, eines Tages in das väterliche Unternehmen einzusteigen, war schon lange in ihr gereift.
Diesem Motto folgend absolvierte Samira ein Bachelorstudium im Maschinenbau und vertiefte ihr Wissen anschließend mit einem Master im Qualitätsmanagement.
Was sie bis heute antreibt, ist der Wunsch, das Lebenswerk der Familie weiterzuführen. »Ich wollte einfach, dass es weitergeht. Ich wollte, dass JOHLI bestehen bleibt.«
Ein Unternehmen zu führen, bedeutet für Samira mehr als nur wirtschaftlichen Erfolg. Die Firma soll florieren, jedoch geht es der Geschäftsführerin auch um die Verantwortung für die Mitarbeitenden, deren Familien und für die Region.
Und darum, etwas Bleibendes zu schaffen.