
Wilhelm Johmann
Geschäftsführer
Es waren spannende Zeiten, als Wilhelm Johmann zusammen mit seinem Bruder Bruno die Nachfolge ihres Vaters antrat. Die Firma bewegte sich in stürmischen Gewässern, die wirtschaftliche Lage war äußerst angespannt.
Trotz umfassender Investitionen in moderne Maschinen verlief die Produktion noch immer nach alter handwerklicher Schule und in viel zu beengten Räumen. Wilhelms Vater tat sich schwer damit, die alte Arbeitsweise hinter sich zu lassen und sich mit dem Gedanken an neue Produktionshallen anzufreunden.
Doch die Zeichen der Zeit standen auf Veränderung. »So können wir nicht weitermachen«, sagte Wilhelm damals. Sein Ziel war klar: Das Unternehmen musste sich wandeln, um zukunftsfähig zu bleiben.
Gemeinsam mit seinem Bruder Bruno wagte Wilhelm den Aufbruch. Sie erweiterten die Produktionsräume schrittweise und legten damit das Fundament für ein neues Kapitel.

Eine neue Fertigungsstätte mit 2.000 Quadratmetern entstand, gefolgt von Erweiterungen zu der heutigen Fläche von 6.400 Quadratmetern.
»Ganz andere Möglichkeiten taten sich damit auf«, erinnert sich Wilhelm. »Mit der eigenen Fertigung waren wir viel flexibler.«
Die größeren Räumlichkeiten ermöglichten die Entzerrung der Produktion und die Ausweitung des eigenen Produktportfolios.
»Wir hatten alles in der eigenen Hand, mussten nichts mehr zukaufen«, so Wilhelm.
Der entscheidende Wendepunkt kam mit einer anspruchsvollen Anfrage. Ein großer Maschinenbauer suchte einen Partner, der verschleißfestes Material verarbeiten konnte.
Eine Herausforderung, vor der viele zurückschreckten.
»Wir machen das! Das geht!«, sagten Wilhelm und Bruno damals. Und tatsächlich nahm JOHLI den Auftrag an und bewältigte ihn erfolgreich.
Die Entscheidung zahlte sich aus, innerhalb weniger Wochen waren die Auftragsbücher gut gefüllt.
Heute ist das Unternehmen ein anerkannter Experte für die Verarbeitung verschleißfester Materialien.
Aus dem handwerklichen Betrieb ist ein modernes Produktionsunternehmen geworden.
»Vom Schmiedefeuer zum Laserstrahl« ist längst Realität. Und die Zukunft?
Die freie Fläche neben den bestehenden Gebäuden gehört bereits JOHLI und steht bereit für die nächste Erweiterung.